Wahrnehmen

Wahrnehmung ist die Aufnahme von Reizen (über unsere Sinnesorgane) und deren Verarbeitung (in unserem Gehirn).

Der Mensch verfügt über folgende Wahrnehmungsorgane:

  • Auge (visuelle Wahrnehmung, Sehen)

  • Ohr (akustische / auditive Wahrnehmung, Hören)

  • Nase, Zunge (olfaktorische Wahrnehmung, Riechen, Schmecken)

  • Haut (taktile Wahrnehmung, Druck, Wärme und Kälte, Schmerz)

  • Labyrinth in den Bogengängen im Innenohr (vestibuläre Wahrnehmung, Raumlage, Gleichgewicht)

  • Muskelspindel (kinästhetische Wahrnehmung, Gelenkstellung, Bewegung, Tonus, Beschleunigung)

Wahrnehmen heißt Informationen gewinnen aus äußeren und inneren Sinnesreizen. Diese vielfältigen Sinneseindrücke müssen in ihrer spezifischen Bedeutung erkannt, verstanden und voneinander unterschieden werden. Dazu müssen sie mit bereits gespeicherten Sinnesinformationen verglichen, interpretiert und verarbeitet, d.h. in das Mosaik der bisherigen Eigen- und Umwelterfahrungen eingeordnet werden. Wahrnehmung kann so als ein Prozess der sinnlichen Informationsaufnahme sowie der kognitiven Informationsverarbeitung als eigentlicher Erkenntnis- und Denkprozess gesehen werden. Erst auf der Grundlage dieser Informationen kann sich der Mensch in seiner Umwelt orientieren und entsprechend handeln.

(Ernst J. Kiphard, Mototherapie II, Dortmund 1983)

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Spiel, Wahrnehmen, Kommunikation, Kreativität, Bewegung, Lernen, Erleben.
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